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Wer heute beruflich und privat erfolgreich sein will, braucht eine stabile Gesundheit und eine gute Lebensbalance. Aber reicht das schon? Ist Gesundheit gleichzusetzen mit Vitalität? Ein Mensch gilt als gesund, wenn die klassischen körperlichen Untersuchungsergebnisse „normal“ sind. Vitalität dagegen könnte man beschreiben als den kraftvollen Lebensfluss in allen Organen und Zellen, als einen Zustand geistiger und körperlicher Harmonie und das positive Gefühl von Saft und Kraft, gepaart mit Lebensfreude. Vitalität ist also mehr als nur die „normale“ Funktion des Organismus.

Jedoch ist Vitalität gewöhnlich kein immerwährender Zustand auf einem bestimmten Niveau, sondern ein Prozess, an dem wir aktiv beteiligt sind. Doch wie lässt sich das in unseren vollgepackten Alltag einbauen? Wir leiden an Stress oft weit über der Belastungsgrenze, meinen ständig erreichbar sein zu müssen, sind mit Konflikten aller Art konfrontiert. Die Zeit reicht nie, um die umfangreichen To-Do-Listen abzuarbeiten. Nicht erstaunlich ist deshalb, dass nach den Angaben der Krankenversicherungen, zum Beispiel dem DAK-Report von 2017, die psychischen Erkrankungen rasant zunehmen. Schlafstörungen, chronische Erschöpfung, Depressionen bis hin zum Burnout sind auf dem Vormarsch. Von Vitalität kann also keine Rede sein.

Vitalität braucht Kopf und Körper

Damit unser Körper vital bleibt oder wird, brauchen wir neben einer positiven Lebenseinstellung, regelmäßiger Bewegung, Entspannung und gutem Schlaf auch eine gesunde Zusammensetzung der Nahrung. Bewegung muss nicht zwangsläufig viel Sport bedeuten. Es hilft schon, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, also Treppe statt Aufzug, kürzere Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen und nicht stundenlang vor dem Bildschirm zu sitzen. Mit der Entspannung wird es schon schwieriger, da viele Menschen die Fähigkeit verloren haben, sich zu entspannen. So läuft Tag und Nacht der Sympathikus, unser Antreiber im vegetativen Nervensystem, auf Volltouren. Eine Messung der Herzratenvariabilität (HRV) ist ein Spiegelbild der Vorgänge im vegetativen Nervensystem und zeigt, wie weit der Parasympathikus, der vegetative Bremser, noch zum Einsatz kommt.

Vitalität braucht einen starken Parasympathikus.

Entspannungsfähigkeit kann man trainieren. Natürlich gibt es die klassischen Entspannungsmethoden, wie Meditation, autogenes Training oder Yoga. Für stark stressbelastete Menschen ist es jedoch nicht so einfach in den Entspannungsmodus zu kommen, da das Kopfkarussell gerne dazwischenfunkt. Eine bewährte Methode ist das HRV-Biofeedbacktraining, das die Herz-Hirn-Achse über eine Synchronisation von Atmung, Herzschlag und Blutdruck stärkt. Das HRV-Biofeedbacktraining ist also keine direkte Entspannungstechnik, sondern ein Training der Entspannungsfähigkeit, das mit kleinen mobilen Geräten an jedem Ort durchgeführt werden kann. Ein starker Parasympathikus verbessert auch die Schlafqualität.

Eine gesunde Ernährung ist heutzutage zu einem schwierigen Unterfangen geworden. Ernährungsempfehlungen verschiedener (selbsternannter) Experten widersprechen sich teilweise, Hypes, wie manche Wunderdiäten, tauchen auf und verschwinden wieder. Eines fällt auf: In der Ernährungskakophonie ist selten von Genuss die Rede. Dabei lässt sich der Nährwert der Nahrung nicht von der psychologischen Genusskomponente trennen. Wichtig ist deshalb, in all dem Überfluss wieder das Gefühl für die Wertigkeit der Lebensmittel für die eigene Vitalität zu entdecken und die Körpersignale wahrzunehmen, denn der Körper signalisiert, was er braucht. Eine Unterstützung für die Vitalität ist Ernährung dann, wenn sie bedarfsgerecht, frisch, qualitätsvoll und ausgewogen ist und wir mit Freude, in Ruhe und ohne Schuldgefühle essen. Häufig ist jedoch auch bei ausgewogener Ernährung die Mikronährstoffversorgung heute nicht mehr ausreichend. Um also alle Aspekte der Vitalität zur Entfaltung zu bringen, ist eine Analyse der Mikronährstoffe im Vollblut sinnvoll. Nicht empfehlenswert ist dagegen, ohne Messung einzelne Vitamine oder Spurenelemente einzunehmen. Viel hilft hier nämlich nicht viel. Ergänzt werden sollten nur Vitalstoffe, die dem Körper tatsächlich fehlen.

Vitalität ist also erreichbar. Ganz von selbst stellt sie sich allerdings in den wenigsten Fällen ein. Wir müssen schon aktiv mitwirken. Aber es ist nicht so schwer und lohnt sich!

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